30 Tage Bestpreis 30 Tage Bestpreis

30 Tage Bestpreis

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Was ist der 30-Tage-Bestpreis?

Die 30-Tage-Bestpreisangabe geht auf die europäische Omnibus-Richtlinie zurück. Sie soll dafür sorgen, dass Verbraucher Preisreduzierungen besser nachvollziehen können.

Wenn Händler eine Preisreduzierung für ein Produkt ankündigen, müssen sie grundsätzlich den niedrigsten Preis angeben, den sie innerhalb der letzten 30 Tage vor der Reduzierung angewendet haben. Dabei müssen auch vorherige Preisreduzierungen innerhalb dieses Zeitraums berücksichtigt werden. Für bestimmte Produkte und Fälle gelten Ausnahmen oder besondere Regeln.

Für Shopify Shops stellt sich damit eine praktische Frage: Wie lässt sich der Preisverlauf zuverlässig erfassen und der richtige Bestpreis im Shop anzeigen?

Shopify stellt dafür nicht automatisch eine vollständige, für diesen Zweck nutzbare 30-Tage-Preishistorie bereit. Eine spezialisierte App kann diese Daten erfassen und für die Anzeige bereitstellen.

Welche Shopify App nutzen wir für den 30-Tage-Bestpreis?

Für die Umsetzung nutzen wir aktuell die Omnibus Owl EU Compliance App.

Die App erfasst Preisänderungen und stellt den niedrigsten Preis der vergangenen 30 Tage für die Anzeige im Shop bereit. Die Integration auf der Produktseite erfolgt über einen App Block. Zusätzlich unterstützt die App unterschiedliche Shopify Markets und Währungen.

Für uns sprechen mehrere Punkte für die Lösung:

  • Einfache Integration: Der App Block lässt sich direkt über den Shopify Theme Editor einbinden.
  • Preisverlauf im Dashboard: Preisänderungen lassen sich zentral nachvollziehen.
  • Variantenbezogene Daten: Jede Variante hat ihre eigene Preishistorie.
  • Flexible Erweiterung: Die bereitgestellten Daten können auch für individuelle Darstellungen im Theme genutzt werden.
  • Testmöglichkeit: Die App bietet einen kostenlosen Testzeitraum. Die aktuellen Konditionen sollten vor der Installation geprüft werden.

Wichtig ist dabei: Die App ist eine technische Lösung für die Preishistorie und deren Darstellung. Ob ein Shop alle rechtlichen Anforderungen erfüllt, hängt auch von der korrekten Konfiguration und der konkreten Anwendung ab.

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Was funktioniert ohne zusätzliches Coding?

Für die grundlegende Integration auf der Produktdetailseite ist der Aufwand überschaubar.

Nach der Installation wird der App Block im Theme Editor an der gewünschten Stelle platziert und konfiguriert. Anschließend lässt sich die Anzeige auf der Produktseite prüfen.

Damit ist die Basis geschaffen.

In der Praxis werden Preise aber nicht nur auf der Produktdetailseite angezeigt. Auch Product Cards, Collection Pages und der Warenkorb können relevante Stellen sein.

Wenn der Bestpreis dort ebenfalls erscheinen soll, muss die bestehende Integration erweitert werden.

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Bestpreis in Collections und Product Cards anzeigen

Die Standardintegration von Omnibus Owl deckt die Anzeige in Collections nicht automatisch ab. Das lässt sich mit einer kleinen Code-Ergänzung lösen.

Dazu wird das von der App bereitgestellte Element an der entsprechenden Stelle im Theme eingefügt. Produkt-ID und Varianten-ID werden dabei übergeben.

Die konkrete Implementierung hängt vom verwendeten Theme ab. Variablennamen und Bedingungen müssen gegebenenfalls angepasst werden.

Entscheidend ist, dass die richtige Variante übergeben wird und die Anzeige zur vorhandenen Preislogik passt.

Unser Learning: Eine App muss nicht jede Stelle im Theme standardmäßig unterstützen, damit sie sich dort einsetzen lässt. Häufig können die vorhandenen Daten mit überschaubarem Custom Coding auch für individuelle Komponenten genutzt werden.

Bestpreis im Cart: Was muss beachtet werden?

Auch im Warenkorb reicht die Standardintegration nicht immer aus.

Hier muss die Anzeige zur tatsächlich ausgewählten Produktvariante passen. Bei einem Shop mit eigener Cart-Logik muss außerdem geprüft werden, wie Änderungen an den Warenkorbpositionen verarbeitet werden. Der jeweilige Code muss an die Struktur des verwendeten Themes angepasst werden.

Bei der Umsetzung sollten insbesondere folgende Szenarien berücksichtigt werden:

  • Produkt zum Warenkorb hinzufügen
  • unterschiedliche Varianten hinzufügen
  • Warenkorbpositionen aktualisieren
  • Menge ändern
  • Produkt entfernen

Dabei ist zu prüfen, ob die Bestpreisangabe nach einer Änderung korrekt aktualisiert wird.

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Varianten: Warum jede Variante eine eigene Preishistorie braucht

Ein Produkt kann mehrere Varianten mit unterschiedlichen Preisen haben. Deshalb muss auch die Preishistorie zur jeweiligen Variante passen.

Nehmen wir ein T-Shirt mit drei Größen:

  • Größe S: 29,99€
  • Größe M: 31,99€
  • Größe L: 34,99€

Wenn sich die Preise der Varianten unterschiedlich entwickelt haben, kann auch ihr jeweiliger 30-Tage-Bestpreis voneinander abweichen.

Omnibus Owl speichert die Preishistorie auf Variantenebene. Die Daten liegen im Variant Metafield Price history und enthalten unter anderem Zeitstempel und Preise für die jeweiligen Währungen.

Das hat einen praktischen Vorteil: Wechselt eine Person auf der Produktseite von Größe S auf Größe M, wird automatisch die Preishistorie der ausgewählten Variante berücksichtigt.

Trotzdem sollte die Integration geprüft werden. Entscheidend ist, dass der Variantenwechsel im Theme korrekt verarbeitet wird und die angezeigte Bestpreisangabe zur ausgewählten Variante gehört.

Das gilt insbesondere dann, wenn ein Theme einen eigenen Variant Picker oder individuelle JavaScript-Logik verwendet.

Mehrere Markets und Währungen berücksichtigen

Omnibus Owl unterstützt unterschiedliche Shopify Markets und Währungen. Bei internationalen Shops sollte trotzdem geprüft werden, ob die Anzeige in allen relevanten Märkten korrekt funktioniert.

Denn eine funktionierende Integration im deutschen Markt bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Kombinationen aus Markt, Währung und Variante ebenfalls korrekt dargestellt werden.

Vor dem Go-live empfehlen wir deshalb, die relevanten Märkte durchzutesten:

  • Wird die passende Preishistorie verwendet?
  • Wird der richtige Bestpreis angezeigt?
  • Funktioniert der Variantenwechsel?
  • Ist die Darstellung in der jeweiligen Währung korrekt?

Welche Tests notwendig sind, hängt vom konkreten Shop-Setup ab.

Ein Praxisfall: Wenn 0 € zum Bestpreis wird

Bei der Umsetzung sind nicht nur Theme und Code relevant. Auch die vorhandenen Produktdaten können unerwartete Auswirkungen haben.

In einem Kundenprojekt wurde zunächst ein Beispielprodukt angelegt, für das der endgültige Preis noch nicht feststand. Das Produkt wurde vorübergehend mit 0 € gespeichert.

Später wurde der tatsächliche Preis hinterlegt und das Produkt veröffentlicht.

Das Problem: Der ursprüngliche Preis von 0 € war bereits in der Preishistorie erfasst worden. Dadurch wurde anschließend 0 € als niedrigster Preis angezeigt.

Die Lösung war in diesem Fall unkompliziert. Die fehlerhafte Preishistorie musste manuell entfernt werden.

Das Beispiel zeigt aber, warum wir bei einer solchen Integration nicht nur die Darstellung prüfen würden.

Auch bestehende Produktdaten und die gespeicherten Preisverläufe sollten vor dem Go-live kontrolliert werden.

Gerade bei Produkten, die zunächst als Platzhalter angelegt wurden, lohnt sich ein genauer Blick.

Was sollte vor der Umsetzung geklärt werden?

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1. Welche Stellen im Shop benötigen die Anzeige?
  • Produktdetailseite
  • Product Cards
  • Collections
  • Cart
  • weitere individuelle Komponenten

Nicht jede Stelle wird automatisch durch den App Block abgedeckt.

2. Wie funktioniert die Variantenlogik?
  • Gibt es Produkte mit mehreren Varianten?
  • Wie werden Variantenwechsel verarbeitet?
  • Gibt es individuelle Theme-Anpassungen?

Die richtige Varianten-ID muss an die App übergeben werden.

3. Welche Markets und Währungen sind aktiv?

Bei internationalen Shops sollten die relevanten Kombinationen aus Markt, Währung und Variante berücksichtigt werden.

4. Gibt es bereits Custom Logik?

Individuelle Preis-, Produkt- oder Cart-Komponenten können zusätzliche Anpassungen notwendig machen.

5. Wie sehen die vorhandenen Produktdaten aus?

Gibt es Platzhalterprodukte, Preise von 0 € oder andere Besonderheiten in der Preishistorie?

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Wie viel Entwicklungsaufwand ist notwendig?

Die grundlegende Integration auf der Produktdetailseite ist mit dem App Block relativ unkompliziert.

Sollen zusätzlich Collections, Product Cards und Cart abgedeckt werden, ist in der Regel Custom Coding notwendig. Wie viel Aufwand dafür entsteht, hängt vom Theme, der bestehenden Shoplogik und den gewünschten Positionen ab.

Wir würden deshalb keine pauschale Stundenzahl für jeden Shop ansetzen. Sinnvoller ist es, zunächst die benötigten Bereiche und die vorhandene technische Struktur zu prüfen.

Mit einem Entwicklerteam lassen sich die notwendigen Anpassungen häufig schnell umsetzen. Wichtig ist, den zusätzlichen Aufwand für Integration und Testing von Anfang an einzuplanen.

Fazit: Die App ist nur der erste Schritt

Mit Omnibus Owl lässt sich der 30-Tage-Bestpreis auf der Produktdetailseite unkompliziert integrieren. Die App stellt die Preishistorie bereit und unterstützt unterschiedliche Varianten, Markets und Währungen.

Sobald die Anzeige auch in Collections, Product Cards oder im Cart benötigt wird, kann zusätzliches Coding notwendig werden.

Außerdem sollten Variantenwechsel, unterschiedliche Währungen und bestehende Produktdaten geprüft werden. Unser Beispiel mit dem 0-€-Preis zeigt, dass nicht nur die technische Integration, sondern auch die Datenhistorie relevant ist.

Unser wichtigstes Learning: Die richtige App schafft die Grundlage. Entscheidend ist, wie sauber sie in das bestehende Shopify Theme und die vorhandene Shoplogik integriert wird.

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